
IO-Link Sensoren zur Systemsteuerung
IO-Link wurde anfangs 2000 von einem Konsortium grosser Sensorhersteller ins Leben gerufen. Ziel war es, eine Lösung zu finden, damit die Kommunikation zwischen Sensoren und Aktoren bi-direktional, digital und durchgängig funktioniert. So soll die Konfiguration und Diagnose dieser Geräte während dem laufenden Betrieb möglich sein.
Seit über 10 Jahren ist IO-Link ein festgehaltener Standard nach IEC 61131-9. Dies hat den Vorteil, dass Produkte unterschiedlicher Hersteller problemlos miteinander kommunizieren können. Maschinenbauer und Anlagenbetreiber können so ohne Investitionsrisiken, Kompatibilitätsfragen oder Abhängigkeiten von Herstellern IO-Konzepte verwirklichen.
IO-Link Sensoren werden über den IO-Link-Master an Bus-Systeme wie Feldbus, Profinet, Modbus oder via Ethernet an die entsprechende Systemsteuerung angebunden. An das IO-Link-System lassen sich neben IO-Link-Sensoren und -Aktoren auch herkömmliche Binärsensoren und Binäraktoren anschliessen.
Praktische Vorteile mit der standardisierten IO-Technologie in der Industrie
TRI-MATIC bietet IO-Link-Lösungen bei Druckmessumformern, digitalen Druckschaltern, Durchflussmessgeräten und EB80-Ventilinseln für die Pneumatik an. Daneben sind auch Positionsindikatoren für die Automation mit IO-Link verfügbar.
IO-Link vs. Modbus: Ein Vergleich der Kommunikationsprotokolle
IO-Link ist ein standardisiertes Punkt-zu-Punkt-Kommunikationsprotokoll nach IEC 61131-9, das eine bidirektionale digitale Kommunikation zwischen Sensoren/Aktoren und der Steuerungsebene ermöglicht. Es nutzt ungeschirmte Standardkabel und erlaubt die Übertragung von Prozessdaten, Diagnoseinformationen und Parametern.
Modbus hingegen ist ein älteres, weit verbreitetes Protokoll, das auf einer Master-Slave-Architektur basiert und sowohl serielle RS-485-Verbindungen als auch Ethernet-Verbindungen unterstützt. Es ist bekannt für seine Einfachheit und breite Akzeptanz, bietet jedoch im Vergleich zu IO-Link weniger Flexibilität bei der Übertragung von Diagnosedaten und Parameterinformationen.
Die Hauptunterschiede sind:
- Topologie: IO-Link verwendet eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, während Modbus eine Bus-Topologie nutzt.
- Datenübertragung: IO-Link ermöglicht die Übertragung von Prozess-, Diagnose- und Parameterdaten; Modbus konzentriert sich hauptsächlich auf Prozessdaten.
- Integration: IO-Link lässt sich nahtlos in bestehende Automatisierungssysteme integrieren und unterstützt die automatische Geräteidentifikation und Geräteparametrierung.
Erweiterte Funktionen von IO-Link: Sicherheit und drahtlose Kommunikation
IO-Link Safety erweitert das Standardprotokoll um Sicherheitsfunktionen gemäß IEC 61139-2. Es ermöglicht die sichere Kommunikation zwischen Steuerung und Feldgeräten, was besonders in sicherheitskritischen Anwendungen von Vorteil ist.
IO-Link Wireless bietet die Möglichkeit, IO-Link-Geräte drahtlos zu verbinden. Dies reduziert den Verkabelungsaufwand und erhöht die Flexibilität bei der Installation von Sensoren und Aktoren, insbesondere in beweglichen oder schwer zugänglichen Bereichen.
FAQ
Ein IO-Link-Sensor ist ein intelligenter Sensor, der über das IO-Link-Protokoll mit der Steuerung kommuniziert. Er ermöglicht die Übertragung von Prozessdaten, Diagnoseinformationen und Parametern über eine standardisierte Schnittstelle.
IO-Link ist ein Punkt-zu-Punkt-Kommunikationsprotokoll, das speziell für die Kommunikation mit Sensoren und Aktoren entwickelt wurde und eine einfache Integration sowie erweiterte Diagnosefunktionen bietet. Modbus ist ein älteres, busbasiertes Protokoll, das hauptsächlich für die Übertragung von Prozessdaten verwendet wird und weniger Flexibilität in Bezug auf Diagnose und Parametrierung bietet.
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