Druckschalter

Zuverlässiges Schaltverhalten und ausgezeichnete Wiederholgenauigkeit dank Druckschaltern.

Weiterlesen

Filter öffnen

Filter
Ausführung
Druckart
Werkstoff
ATEX
SIL
Druckschalter

Top Wiederholgenauigkeit dank Druckschaltern und Pressostaten

In vielen industriellen Prozessen überwachen Druckschalter oder Pressostate den Druck und steuern nachfolgende Geräte nach kundenspezifischen Anforderungen. Ein Druckschalter oder Pressostat betätigt einen elektrischen Schaltkontakt, sobald der Druck den festgelegten Grenzwert im Prozess über- oder unterschreitet. Je nach Bedürfnissen werden Druckschalter mit mechanischen oder elektronischen Schaltkontakten, mit oder ohne Display und verschiedenen Einstellmöglichkeiten eingesetzt.

Mechanische Druckschalter verfügen über keine lokale Anzeige und kein analoges Ausgangssignal und stehen für eine ausgezeichnete Wiederholgenauigkeit und zuverlässiges Schaltverhalten. Sie kommen ganz ohne Stromversorgung aus und werden deshalb auch als sicherheitsrelevantes Bauteil wegen ihrer Ausfallsicherheit genutzt.

Die einfachen und zugleich robusten Druckschalter eignen sich für die Überwachung von Heizungs- und Lüftungsanlagen, Kompressoren, Druckkammern, Leitungsteilen und Behälterfüllständen sowie für Anwendungen der Hydraulik. Sie sind auch in Ex-Ausführung für explosionsgefährdete Bereiche und in SIL-geprüfter Ausführung für sicherheitskritische Anlagen lieferbar. Kombiniert mit Druckmittlern werden diese Komponenten im Hygienebereiche in der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie eingesetzt.

Das Druckschalter-Programm von TRI-MATIC umfasst Messbereiche von -15...0.5 mbar bis 0...600 bar, werkseitig voreingestellte oder vom Anwender wählbare Schaltpunkte und Wiederholgenauigkeiten von bis zu 1 %.

Druckschalter für Hydraulik und Pneumatik

Wie funktioniert ein Druckschalter? Ein Druckschalter wandelt eine Druckänderung in ein elektrisches Schaltsignal um. Auf der Druckseite nimmt eine Membrane oder ein Kolben den Systemdruck auf und wirkt gegen eine einstellbare Federvorspannung. Wird der definierte Schaltpunkt erreicht, öffnet oder schliesst ein Kontakt und löst so eine Steuerungs- oder Alarmfunktion aus. In Hydraulik-Anwendungen schützen Druckschalter Pumpen, Zylinder und Ventile vor Überlast, während sie in der Pneumatik beispielsweise den Betriebsdruck von Kompressoren überwachen. TRI-MATIC führt sowohl mechanische Druckschalter (FEMA- und TRI-SWITCH-Serie) als auch elektronische Varianten wie den DS 200 mit programmierbaren Schaltpunkten und hoher Langzeitstabilität. 

Jetzt Beratung anfordern

Den passenden Druckschalter nicht gefunden?

Wir beraten Sie persönlich und finden die optimale Lösung für Ihre Anwendung. 

Anfrage senden


FAQ

Wie funktioniert ein Druckschalter in der Hydraulik?

In einem Hydrauliksystem wird der Druckschalter direkt an die druckführende Leitung angeschlossen. Eine Membrane oder ein Kolben nimmt den Öldruck auf und drückt gegen eine vorgespannte Feder. Sobald der eingestellte Schaltpunkt erreicht ist, betätigt der Mechanismus einen elektrischen Kontakt (Öffner, Schliesser oder Wechsler). Dieses Signal kann eine Pumpe abschalten, ein Ventil ansteuern oder einen Alarm auslösen. Die Hysterese, also die Differenz zwischen Ein- und Ausschaltpunkt, verhindert ein ungewolltes Flattern des Kontakts bei Druckschwankungen.

Was ist der Unterschied zwischen einem mechanischen und einem elektronischen Druckschalter?

Ein mechanischer Druckschalter arbeitet mit Feder und Kontakt. Der Schaltpunkt wird über eine Stellschraube eingestellt. Diese Bauart ist bewährt, kostengünstig und kommt ohne Hilfsenergie aus. Ein elektronischer Druckschalter nutzt einen Drucksensor (z. B. Dünnfilmsensor) und eine integrierte Elektronik. Die Vorteile:

  • Programmierbare Schaltpunkte – per Tastendruck oder IO-Link einstellbar
  • Verschleissfreier Betrieb – kein mechanischer Kontakt, daher nahezu unbegrenzte Schaltzyklen
  • Höhere Genauigkeit und Langzeitstabilität
  • Optionale Analogausgabe (4–20 mA) zusätzlich zum Schaltausgang

TRI-MATIC führt beide Varianten: die mechanische FEMA-Serie und TRI-SWITCH MINI sowie die elektronischen Modelle DS 200 und TRI-SENSOR SWITCH.

Für welche Anwendungen eignen sich Druckschalter?

Druckschalter werden überall dort eingesetzt, wo ein bestimmter Druckwert eine Schalthandlung auslösen soll:

  • Hydraulik – Überlastschutz von Pumpen und Zylindern, Druckbegrenzung in Pressen
  • Pneumatik – Kompressorensteuerung, Überwachung von Druckluftnetzen
  • Wasser- und Kühltechnik – Strömungsüberwachung in Kühlkreisläufen, Trockenlaufschutz
  • Prozesstechnik – Druckbegrenzung und Alarm in chemischen oder pharmazeutischen Anlagen, Filterüberwachung (mit Differenzdruckschaltern).

Die passende Bauart hängt von Medium, Druckbereich und geforderter Schutzart ab. Bei Fragen hilft die TRI-MATIC-Beratung gerne weiter.

Was bedeutet Hysterese bei einem Druckschalter?

Die Hysterese (auch Schaltdifferenz) ist der Druckunterschied zwischen dem Einschaltpunkt und dem Ausschaltpunkt. Steigt der Druck auf den oberen Schaltpunkt, schaltet der Kontakt. Er schaltet aber erst wieder zurück, wenn der Druck um den Hysteresewert gesunken ist. Diese bewusste Differenz verhindert, dass der Druckschalter bei kleinen Druckschwankungen ständig hin und her schaltet. Bei mechanischen Modellen ist die Hysterese konstruktiv bedingt und teils einstellbar; bei elektronischen Druckschaltern wie dem DS 200 lässt sie sich frei programmieren.

Was macht ein Druckschalter oder Pressostat?

In vielen industriellen Prozessen überwachen Druckschalter den Druck und steuern nach kundenspezifischen Anforderungen die nachgeschalteten Geräte. Sobald ein vordefinierter Druck erreicht ist, öffnet oder schliesst ein Druckschalter einen elektrischen Kontakt.

Druckmessgeräte von TRI-MATIC

Qualität die es in sich hat.